Verwaltung der kommunalen Wasserversorgung / VTria Architects

Anonim

Verwaltung der kommunalen Wasserversorgung / VTria Architects

  • Architekten

    VTria Architects

  • Ort

    Andrea Papandreou, Lamia 351 00, Griechenland

  • Verantwortlicher Architekt

    Vasilis Triantafyllou

  • Bereich

    3525, 0 m2

  • Projektjahr

    2017

  • Hersteller

  • Assoziierte Architekten

    Ifigeneia Triantafyllou, Dimitris Triantafyllou

  • Bauingenieur

    Nikos Papadopoulos

  • Elektroingenieur

    Giannis Apostolou

  • Konstruktion

    Tzortzis ATEBE und Laternenbau

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Textbeschreibung der Architekten. Das Gebäude beherbergt die Verwaltung der städtischen Wasserversorgung der Stadt Lamia. Das Grundstück befindet sich am östlichen Ende der Stadt an der Kreuzung seiner beiden Haupteingangsadern.

Erdgeschoss

Der Entwurfsprozess zielte darauf ab, ein ikonisches, interaktives und extrovertiertes Gebäude zu schaffen, das für alle Benutzer offen, zugänglich und einladend ist. Die kraftvolle Ost-West-Achse, die das Gebäude mit dem Stadtzentrum verbindet, durchdringt das Gebäudevolumen und bildet die Hauptauslegungsachse, die nach Süden ausgerichtet ist.

Das grundlegende Merkmal dieses Projekts ist seine nachhaltige Gestaltung. Durch die Installation eines horizontalen geothermischen Systems, das die gesamte Fläche des Grundstücks abdeckt, haben wir die stabile Bodentemperatur genutzt und den für Heizen und Kühlen benötigten Stromverbrauch auf ein Minimum reduziert. Das Aufstellen von Sonnenkollektoren, die auf den Glasflächen und auf dem Dach des Gebäudes angebracht sind, macht sie zu einem Gebäude ohne Auswirkungen, das nachhaltigen und bioklimatischen Prinzipien unterliegt.

Die architektonische Synthese des Gebäudes folgt den geometrischen Archetypen "Stoa", "Propylon" und "Atrium".

Das Volumen des Gebäudes besteht aus einem verspielten Rhythmus zwischen massiven Sichtbetonmauern, gefolgt von durchlässigen Hohlräumen. Diese abwechslungsreiche Komposition schafft einen lebendigen perforierten Raum, der seinen öffentlichen Charakter deutlich zeigt. Der Höhenunterschied des Grundstücks führt zur Schaffung eines zweigeschossigen Flügels im Norden und eines dreistöckigen Flügels im Süden. Die westliche Fassade hat eine direkte Sichtverbindung zur Stadt und wird daher als Haupteingang des Gebäudes genutzt.

Das Vorhandensein einer großen Anzahl von Eingängen, Treppen und Rampen gibt Bewegung für die Synthese und ermöglicht dem Besucher eine große Auswahl an architektonischen Promenaden und abwechselnden Ansichten des Äußeren und des Inneren des Gebäudes und seiner Umgebung. Ein Netzwerk aus vertikalen, horizontalen und diagonalen Achsen durchschneidet das massive Volumen des Gebäudes. Dies erzeugt vielfach geformte Oberflächen mit Rissen und Spalten und erhöht die Eindringbarkeit der Außenhaut des Gebäudes.

Erdgeschoss

Das Atrium umfasst mehrere Sitzbereiche, Wasserflächen und Wasserfälle, Vegetation und Bereiche für soziale Aktivitäten. Gleichzeitig trägt es zur optimalen Leistung des nachhaltigen Charakters des Gebäudes bei, indem Mikroklimabedingungen geschaffen werden, die die Arbeitsbereiche im Sommer abkühlen.

Eine der Hauptaufgaben des Gestaltungsprozesses bestand darin, Bereiche zu schaffen, die von der Öffentlichkeit für kulturelle Veranstaltungen aller Art genutzt werden können. Die architektonische Interaktivität zwischen dem Atrium und dem Amphitheater vermittelt Kontinuität, verbindet diese beiden Bereiche und trägt zum öffentlichen Charakter des Gebäudes bei.

Der zweigeschossige Empfangsbereich befindet sich auf der Westseite des Gebäudes. Es ist als offenes und extrovertiertes Gebiet konzipiert, das die Bürger willkommen heißen und eine starke Verbindung zwischen dem Gebäude und der Stadt schaffen soll.

Durch Hinzufügen oder Entfernen von Teilen der äußeren Struktur wird die Form des Gebäudes geändert und in einen lebendigen und dramatischen Effekt umgewandelt. Dieser stereotomische Prozess formt die klaren geometrischen Formen des Projekts in eine fiktive Struktur, die das räumliche Erleben erweitert. Das Gebäude bildet jetzt ein Portal zur Stadt, wo das Stadtnetz in seine Masse eindringt.

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