Kabine Ustaoset / Jon Danielsen Aarhus MNAL

Anonim

Kabine Ustaoset / Jon Danielsen Aarhus MNAL

  • Architekten

    Jon Danielsen Aarhus MNAL

  • Ort

    Hol, Norwegen

  • Bereich

    72, 0 m2

  • Projektjahr

    2016

  • Fotografien

    Knut Bry

  • Hersteller

  • Auftragnehmer

    TG-Bygg Geilo

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Textbeschreibung der Architekten. Eine Kabine für das ganze Jahr. 1066 Meter über dem Meeresspiegel, auf halber Strecke zwischen Oslo und Bergen, am Fuße der mächtigen Hardangervidda - einer der größten Hochebenen Europas. Ohne Straßenverbindung wurde Material für den Bau mit einem Hubschrauber eingeflogen. Die Vorarbeiten wurden manuell durchgeführt, um die langsam wachsende Vegetation zu erhalten, die man in solchen Höhenlagen in Norwegen findet. Das Fundament besteht aus Säulen, die auf dem Untergrund stehen. Die Außenseite des Gebäudes musste in den kurzen Sommermonaten fertiggestellt werden. Der Rest wurde Mitte des Winters abgeschlossen, als Materialien für den Innenraum mit einem Schneescooter transportiert werden konnten. Die Kabine ist innen und außen mit Kiefern verkleidet. Dreischichtige, isolierende und sonnengeschützte Glasscheiben bieten den Blick auf den Ustevann (See), die Hallingskarvet (Gebirgsformation) und die Hardangerjøkulen (Gletscher), alle im gleichen Panorama.

Mit dieser Sichtweise; Die Idee für den Hauptraum bestand darin, die Erfahrung zu machen, draußen zu sein - der sich verändernden Landschaft ausgesetzt zu sein. Um dies zu erreichen, besteht die gesamte Sichtwand aus Glas. Die Decke ist geneigt und versucht, den Raum noch mehr zu "explodieren". Die geneigte Decke in Verbindung mit der „offenen“ Wand spielt auf das Gapahuk an, ein norwegischer improvisierter Schutzraum für Ureinwohner, der beim Wandern verwendet wird: zwei Pfosten mit einem horizontalen Baumstamm oben und einer darauf gelagerten Schicht Zweige behelfsmäßiges Dach und eine Seite der Struktur offen lassen.

Planen

Über der erwähnten Decke befindet sich ein Dachboden für die Lagerung. Die Kabine verfügt über insgesamt 13 Schlafplätze, zwei separate Räume, ein kleines flexibles Wohnzimmer und Lofts. Füllungen aus Polycarbonat in den Innentüren lassen Licht durch.

Eine bestehende Kabine von 29 m2 fungiert jetzt als Nebengebäude und bildet zusammen mit der neuen Kabine einen geschützten Außenraum. Der Haupteingang befindet sich in Richtung der dominierenden Windrichtung, um ihn frei von Schnee zu halten, der sich auf der gegenüberliegenden Seite der Kabine ansammelt Gebäude, so sind die Fenster hier ziemlich hoch an der Wand platziert. Die Sperrwand an der Unterseite der Westfassade vor der Kabine verhindert, dass Schafe unter das Gebäude gelangen. Die Traufe ist großzügig genug, um Frost zu halten, der nachts vom Himmel fällt, von den Fenstern weg - was bei bestimmten Temperaturen bei Isolierglas problematisch sein kann. Da sich keine Fenster öffnen, verdecken die Dachvorsprünge auch Öffnungen zur Belüftung.

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