Europaallee Zürich / Max Dudler Architekt

Anonim

Europaallee Zürich / Max Dudler Architekt

  • Architekten

    Max Dudler

  • Ort

    Zürich, Schweiz

  • Projektmanager

    Christian Möller, Wiebke Ahues, Maike Schrader, Claudio Pasquini, Christof Berkenhoff, Nina Behjati

  • Mitarbeiter

    Britta Fritze, Anna Bartels, Inken Blum, Stefan Bohe, Eva Brass, Merry Classen, Beate

    Dauth, Stefania Dziura, Jan Feislachen, Arlette Feltz-Süssenbach, Hannah Ferlic, Christian Franke, Martin Grasse, Gesine Gummi, Aysu Gümüstekin, Clive Hildering, Anna-Katharina Hüveler, Isabelle Meissner, Johann Möller,

    Helga Müller, Lisa Onnen, Hannes Reichel, Max Rein, Marcel Rüther, Katja Schmidt, Kathrin Schmitz, Andrea Schregenberger, Andrea Thöny, Cornelius Voss, Karin Weber-Mank, Katja Wemhöner, Renwen Yang

  • Projektjahr

    2009

  • Fotografien

    Stefan Müller

  • Hersteller

  • Zürcher Hochschule für Lehrerbildung

    54.300 m²

  • Neuer Bürogebäudebereich

    15.300 m²

  • Alte Sihlpost Area

    21.200 m²

Textbeschreibung der Architekten. Im Herzen von Zürich entsteht ein neuer Bezirk. Das direkt hinter dem Zürcher Hauptbahnhof gelegene Trapezgebiet erstreckt sich von der Langstrasse über die Kasernenstrasse und von der Lagerstraße bis zur neu geschaffenen Europaallee, die parallel zu den Bahngleisen verläuft. Für dieses große Infrastrukturprojekt ist ein Fertigstellungstermin für 2018 geplant. Der neue Bezirk wird 6000 Arbeitsplätze, 1800 Studienräume, 400 Wohnungen, ein Hotel, Geschäfte und Restaurants sowie andere Freizeitaktivitäten umfassen. Vor der 2006 beschlossenen Umgestaltung des Grundstücks wurde das Gebiet von der Schweizerischen Bundesbahn und der Schweizerischen Post genutzt und war für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Max Dudler hat das Gebäude des neuen Viertels Europaallee in zwei Bauabschnitte unterteilt. Auf der Baustelle A, direkt hinter dem denkmalgeschützten Sihlpost-Gebäude, entsteht ein Ensemble aus drei Gebäuden für die Zürcher Pädagogische Hochschule sowie weitere Büro- und Geschäftseinrichtungen. Das Ensemble - die ersten neuen Gebäude, die in der Europaallee gebaut werden - wird im Herbst 2012 fertiggestellt. Der erhöhte zentrale Campus der Universität wird über großzügige Außentreppen erreicht. Der zentrale Bereich verbindet das Hauptglasgebäude des Ensembles mit dem Gebäude im Süden, in dem sich Seminarräume und eine Kinderkrippe befinden, sowie mit dem Gebäude im Westen, in dem sich Arbeits- und Musikräume befinden sowie zwei Sporthallen in den obersten Etagen . Auf der Nordseite der Piazza befindet sich ein Bürogebäude, das ebenfalls von Max Dudler entworfen wurde. Unter den Hörsälen, der Universitätskantine und der Bibliothek wurde ein Einkaufszentrum - darunter eine Passage zum ebenerdigen Bahnhof - eingebaut. Die Fassaden des Gebäudeensembles orientieren sich an der Schlichtheit und Eleganz eines Mauerwerks. Tiefe Schattenfugen trennen die großformatigen Fassadenelemente aus Glas und Trosselfels Kalkstein. Durch Teilvorsprünge und Aussparungen wirkt die Fassade des Gebäudes sowohl skulptural als auch gelassen und visuell konsistent. Sein Basalt-Oberflächendetail erstreckt sich nahtlos in die angrenzenden Foyers und Kantinen.

Auf der Baustelle C, die im Westen an Baustelle A angrenzt, werden bis 2013 insgesamt vier Gebäude für eine große Bank errichtet. Von diesen vier Gebäuden wurden zwei von Max Dudler entworfen, die anderen zwei von Gigon / Guyer (Zürich) und David Chipperfield Architects (London / Berlin). Brücken verbinden die vier Gebäude, die zusammen eine großflächige Struktur bilden. Mit dem Umbau des bestehenden Gebäudes Alte Sihlpost wird das gesamte Ensemble 2015 fertiggestellt.

Das vorrangige Designziel bestand darin, den neuen Bezirk in die Struktur der bereits bestehenden Stadt zu integrieren. Dementsprechend wurden die Bodenhöhen so gestaltet, dass sie der Traufhöhe in den umliegenden Stadtteilen entsprechen. Das elegante Sihlpost-Gebäude aus dem Jahr 1929 befindet sich am Eingang der Baustelle A und dient als visueller Hinweis für die skulpturalen Projektionen und Vertiefungen, die in die neuen Gebäude integriert wurden. Insgesamt gesehen sind die auf den Baustellen A und C errichteten Gebäude Teil eines ständigen architektonischen Dialogs, der die architektonische Tradition von Zürich in die Sprache unserer Zeit übersetzt. Die Straßen, Gassen, Plätze und Durchgänge, die in diesem Stadtentwicklungsplan enthalten sind, bieten noch mehr Abwechslung zum umfangreichen Repertoire des europäischen Stadtdesigns. Details wie Brunnen, Straßenlaternen und Bänke runden die zeitlose europäische Identität dieses neuen Stadtteils ab.

Gebäudeplan

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