Experimentelles Zuhause in Ijburg / FARO architecten bv

Anonim

Experimentelles Zuhause in Ijburg / FARO architecten bv

  • Architekten

    FARO architecten bv

  • Ort

    Amsterdam, Niederlande

  • Architekt

    FARO architecten bv

  • Technischer Rat

    Pieters BouwTechniek

  • Domotica System

    Moeller

  • Auftragnehmer

    Kerkhofs montagebouw

  • Fertigstellung

    Dick Caarls

  • "Wal" -Konstruktion

    Bosgraaf Yacht-Design

  • Fechten

    Carl Stahl

  • Budget

    320.000 EURO (498.816 USD)

  • Bereich

    207, 0 m2

  • Projektjahr

    2007

Textbeschreibung der Architekten. Das niederländische Architekturbüro FARO architecten bv schickte uns dieses erstaunliche Experimentierhaus, in dem die Idee bestand, dem Kunden große Räume zu geben. Schauen Sie sich die Lounge an der Decke an.

Klimaschutz: TH

Auf dem Steigereiland in der Nähe von Amsterdam baute Pieter Weijnen sein eigenes Holzhaus für Experimente. Das Haus ist in leuchtendem Blau gehalten und bezieht sich auf die traditionellen Deichhäuser des nahe gelegenen Durgerdam. Geräumigkeit ist das Schlüsselwort in diesem Design. Das Erdgeschoss besteht aus einer geräumigen Wohnküche. Beim Betreten des Hauses fällt als erstes die Lounge auf, die wie eine schwimmende Insel von der Decke hängt. Der Boden dieses Apparates ist wie der Bauch eines Wals geformt und mit Kupfer verkleidet. Die Form wurde als Boot oder Korb interpretiert, wodurch der Raum unterhalb einer gemütlichen Atmosphäre entsteht. Die 7 Meter hohe Fläche schafft zusammen mit der schwimmenden Lounge ein vertikales Loft. Um den Raum optimal zu nutzen, wollte Weijnen tragende Wände so weit wie möglich vermeiden. Um Stabilität zu gewährleisten, benutzte er alte Stöcke als Diagonalen hinter der Vorderwand. Alle Wände und Böden bestehen aus massivem, laminiertem Lenotec-Fichtenholz.

Nachhaltiger Umgang mit Energie ist ein Leitsatz für das Haus im Steigereiland. Die Glasfassade nach Süden lässt viel Tageslicht und Sonnenwärme herein. Die Klimaanlage basiert auf einem alten arabischen System: Die Luft aus der Wohnung wird durch unterirdische Rohre gepumpt. Nachdem die Luft abgekühlt ist, wird sie wieder in das Gebäude geleitet. Ein Tank unter der Dachterrasse sammelt Regenwasser, das für die Waschmaschine und die Toiletten verwendet wird. Beim Bau dieses Holzhauses wurde viel recyceltes Material verwendet. Die großen Balken an der Vorderseite sind alte Stöcke aus dem IJ und die Möbel im Kinderzimmer bestehen aus gebrauchten Käseregalen. Die kupferne Verkleidung der schwimmenden Lounge befand sich früher auf dem Dach einer Kirche.

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