Haus B in Beinstein / Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten

Anonim

Haus B in Beinstein / Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten

  • Architekten

    Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten

  • Ort

    Stuttgart, Deutschland

  • Bereich

    197, 0 m2

  • Projektjahr

    2017

  • Fotografien

    Brigida Gonzalez

  • Hersteller

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Textbeschreibung der Architekten. Das Einfamilienhaus liegt am nördlichen Rand des neuen Wohngebiets "An den Remstal-Quellen". Auf der Grundlage eines neuen Flächennutzungsplans wurde das ehemalige Firmengelände in ein Wohngebiet außerhalb der Stadt Stuttgart umgewandelt. Dies bot unseren Kunden, einer jungen Familie, die Möglichkeit, ein eigenes Zuhause zu bauen. Die gemietete Wohnung im Stuttgarter Talbecken mit ÖPNV-Anschluss wurde somit für ein Einfamilienhaus mit Elektroauto gehandelt.

Zwei wesentliche Anforderungen bestimmten den Entwurfsprozess: Einerseits der restriktive Landnutzungsplan; und andererseits das verfügbare Budget für Baukosten von netto 300.000 EUR. Insgesamt umfasst das Grundstück 197 m² mit Abmessungen von 11, 15 bis 17, 65 Metern. Aufgrund des beengten Raums kann das Haus an der nördlichen Grenze gebaut werden. Im Westen muss das Gebäude der definierten Gebäudelinie entsprechen und der dritte Stock muss um 2 Meter zurückversetzt werden. Das gesamte Gebäudevolumen wurde innerhalb dieser Grundfläche konsequent gestaltet. Das Gebäude ist in zwei Hauptbereiche gegliedert. Die Funktionsräume und der Zugangsbereich aus Treppenhaus, HVAG-Raum, Bad und Lager stehen zur Nordgrenze. Alle Schlafzimmer und Gemeinschaftsräume sind nach Süden ausgerichtet.

Sektion

Auf der Westseite befindet sich der Eingang des Gebäudes, der durch eine Aussparung im Gebäudevolumen hervorgehoben wird. Im Flur stehend, ist der Blick des Insassen durch die Treppe in den ersten Stock gerichtet. Die zweigeschossige hohe Treppe, die vom ersten bis zum zweiten Stock reicht, bildet das lichtdurchflutete Herz der Privaträume. Es bietet Zugang zum Badezimmer, dem Hauptschlafzimmer und den Kinderzimmern. Die nach Westen ausgerichtete Terrasse erweitert den Wohnraum und erhöht die Raumqualität.

Von außen unterstreicht die dunkle Wellblechfassade die Substanz des Gebäudes, während das Industriematerial an das ehemalige Fabrikgelände erinnert. Der Energieverbrauch des Gebäudes wurde durch ein kontrolliertes Lüftungs- und Wärmerückgewinnungssystem optimiert. Darüber hinaus verfügt es über eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage. Neben der Versorgung des Wohnsitzes stellt das Elektroauto ausreichend Strom zur Verfügung, um in die Innenstadt zu fahren

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