Lernen vom großen Erdbeben in Ostjapan

Anonim

Lernen vom großen Erdbeben in Ostjapan

Vorwärtskommen: Das Leben nach dem großen Erdbeben in Ostjapan

Reena Jana von SmartPlanet hat kürzlich den preisgekrönten japanischen Architekten Hitoshi Abe zu den Lehren aus dem Erdbeben vom 11. März 2011 befragt, durch das seine Heimatstadt im japanischen Sendai zerstört wurde. Abe glaubt, dass die Erinnerung an das Erdbeben der Stärke 9, 0, das die Küste des Nordostens Japan traf, einen Tsunami auslöste, der Wellen bis zu sechs Meilen im Landesinneren auslöste, in unserem Bewusstsein bleiben muss. Sein Ziel ist es, die Bürger des Alltags sowie künftige Generationen darüber aufzuklären, wie sie mit großen Naturkatastrophen besser umgehen können. Derzeit ist er Gastkurator für eine Reiseausstellung mit dem Titel "Moving Forward: Leben nach dem großen Erdbeben in Ostjapan". Diese Ausstellung erweckt die eindringliche Realität der Verwüstung durch eine Serie von großformatigen Fotografien und fotografischen Essays zum Leben, die unmittelbar nach der Katastrophe individuelle Überlebensgeschichten enthüllen. Die Ausstellung erinnert an die Opfer und Kämpfe der Überlebenden und betont gleichzeitig den Wiederaufbau und die Wiederaufbauanstrengungen.

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In dem Interview mit Reena Jana erklärt Abe: "Es ist sehr klar geworden, dass wir mit der Natur" verhandeln "müssen. Wir dürfen unsere modernen Systeme nicht" übermäßig vertrauen "und ihre Grenzen verstehen, um eine Katastrophe zu schaffen eine widerstandsfähige Gesellschaft, nicht nur in unserer gebauten Umwelt, sondern auch in den sozialen, politischen und wirtschaftlichen Systemen, die unsere Gesellschaften regieren. Wenn man versteht, wie die japanische Gemeinschaft ein informelles Netzwerk aufgebaut hat, um sich selbst zu erhalten, können die großen Systeme und Infrastrukturen, auf die sie sich normalerweise verlassen haben, einen großen Einblick in die Möglichkeiten der Schaffung einer anpassungsfähigeren und für Katastrophen bereiten modernen Gesellschaft geben.

Abe ist der Ansicht, dass die Design-Community kontinuierlich darum bemüht sein muss, „ihr kollektives Wissen über„ Best Practices “und die Designstudien und das Fundraising nach Katastrophen auszutauschen, um eine funktionierende Wissensbasis zu schaffen, die den Prozess hoffentlich rationalisieren kann und Verfahren, durch die sich Gemeinschaften, die von einer Katastrophe betroffen sind, wieder erholen können. “

Derzeit werden die meisten Wiederaufbaubemühungen weitgehend von der Regierung initiiert und vom Tiefbau getragen. Organisationen wie Arch + Aid, ein Netzwerk von mehr als 270 Architekten, die die Wiederaufbauanstrengungen unterstützen, haben sich jedoch gebildet, um zu versuchen, diesen Bemühungen einen Zusammenhalt zu geben.

Viele japanische Architekten haben auch zusammengearbeitet und ihre Zeit für den Wiederaufbau gespendet. Dieses Projekt ist beispielsweise das Produkt der Zusammenarbeit zwischen Kengo Kuma, der Gemeinschaft Sant'Egidio, der Freiwilligenvereinigung Italiener für Tohoku, der italienischen Botschaft in Japan und dem Kuma Lab der Universität Tokio. Es ist ein Vorschlag für ein neues Begegnungszentrum für ältere Menschen der Gemeinschaft Rikuzentakata. Das Projekt basiert auf dem Lotusblatt, einem auf dem Wasser treibenden Organismus. Es symbolisiert das fragile Verhältnis zwischen Leben und Natur: Es schafft Hoffnung für die kommende Zukunft, wenn Architektur unter Berücksichtigung der Natur gestaltet wird und nicht gegen sie. Außerdem wird lokales Holz aus Kasennuma - ein Gebiet, das auch vom Tsunami betroffen ist - für den Bau verwendet, und lokale Schreiner werden gebeten, dies zu realisieren.

Mit freundlicher Genehmigung von KKAA

Die Gemeinschaft Sant'Egidio hat offiziell eine Spendenaktion mit Wohltätigkeitsorganisationen aus vielen Nationen gestartet. Diese Mittel werden zur Finanzierung des 220 Quadratmeter großen Gebäudes verwendet, das der Gemeinde Rikuzentakata gespendet wird.

Mit freundlicher Genehmigung von KKAA

Das vorläufige Projekt wurde von Kengo Kuma gespendet. Diese Operation hat eine bedeutende Bedeutung für die freundschaftlichen und internationalen Beziehungen zwischen Italien und Japan und allen Ländern, die dazu beitragen wollen. Die Zerbrechlichkeit des Lebens muss durch ein stabiles Haus Sicherheit finden.

Das Projekt zielt darauf ab, den Glauben an das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur wiederherzustellen. Es ist eine Architektur, die als Ort der Wiederbelebung und der Freude am physischen und spirituellen Wiederaufbau gedacht ist.

Standort: Rikuzentakata, Iwate Hauptnutzungszweck: Öffentliches Gebäude Grundstücksfläche: 1000 m2 Gesamtfläche: 220 m2 Anzahl der Stockwerke: 1 Struktur: Holzrahmen Konzept und Projekt: Kengo Kuma und Mitarbeiter: Jun Shibata, Kazuyo Nishida, Hiroaki Saito University of Tokio, Kengo Kuma Lab: Matteo Belfiore, Salvator-John A. Liotta Organisation: Comunità Sant'Egidio, Italiener für Tohoku Unterstützt von: Italienische Botschaft in Japan Tragwerksplaner: Jun Sato Website: //www.santegidio.org/

Lesen Sie hier das gesamte SmartPlanet-Interview mit Hitoshi Abe.

Die Zukunft vorwärts: Das Leben nach dem Erdbeben im Großen Osten Japans ist bis zum 15. April im Fowler Museum der UCLA zu sehen.

Referenz: SmartPlanet, Fowler Museum an der UCLA, Very Very Architecture Office

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