Luanda Multisport-Pavillon / Berger Arquitectos

Anonim

Luanda Multisport-Pavillon / Berger Arquitectos

  • Architekten

    Berger Arquitectos

  • Ort

    Luanda, Angola

  • Allgemeine Koordination und Architektur

    Francisco Berger, Miguel Berger, Nuno Fialho, Paulo Simões, Rodrigo Silvestre, Tiago Calais, Sergio Calais, Sergio Catalão, Claúdia Leal, Miguel Outeiro, Bruno Madaleno und Diana Peralta

  • Bereich

    30000, 0 m2

  • Fotografien

    Fernando Guerra | FG + SG

  • Hersteller

  • 3D-Modellierung

    Sérgio Catalão, Filipe Gonçalves

  • Mock-ups

    NORIGEM

  • Hydraulische Anlagen

    CIVI4 - Projectistas und Consultores de Engenharia Civil

  • Elektroinstallationen

    FNT - Engenharia

  • Auftragnehmer

    Omatapalo, Eng. Carlos Sousa

  • Bauaufsicht

    Gebepa

  • Mehr Spezifikationen Weniger Spezifikationen

Textbeschreibung der Architekten. Angola hat in den letzten zehn Jahren einen bemerkenswerten Entwicklungsprozess durchlaufen, der ein deutliches Wirtschaftswachstum und eine progressive Verbesserung der Lebensqualität seiner Bevölkerung zeigt. Es ist ein Schlüsselland im Kontext des afrikanischen Kontinents und eine wichtige Regionalmacht zur Förderung von Frieden und Wohlstand in der Region.

Die Hauptstadt Luanda ist eine pulsierende und kosmopolitische Stadt, die die neue Realität widerspiegelt, die sich im ganzen Land ausbreitet.

In diesem Zusammenhang wurde Angola als erste afrikanische Nation ausgewählt, die 2013 den Rink Hockey World Cup ausrichtete, und der Pavillon wurde als Hauptschauplatz der Veranstaltung konzipiert.

Neben der erforderlichen Kapazität für 12000 Zuschauer und dem ikonischen Charakter, den das Gebäude als Hauptsymbol der Veranstaltung haben sollte, wurden beim Design einige andere Bedenken berücksichtigt:

Gebäudeplan

-Die Zeit- und Budgeteinschränkungen, die zu einer Optimierung des Designs geführt haben, wobei kostengünstige modulare Elemente verwendet werden, die ausgelagert und schnell vor Ort montiert werden können.

-Die Notwendigkeit, verschiedene Sportereignisse, mehrere Trainingsfelder und andere Arten von Veranstaltungen außer dem Sport unterzubringen, was zur teilweisen Nutzung versenkbarer Sitzgelegenheiten führte, um eine Vielzahl von Layouts zu ermöglichen;

-Die internationalen Sicherheits- und Komfortstandards, die für einen Veranstaltungsort, der Weltklasse-Events abhalten kann, erforderlich sind, um die besten Sichtbedingungen für Zuschauer, alle zusätzlichen Einrichtungen und einfache und intuitive Umläufe sowohl unter normalen Bedingungen als auch in Notfallsituationen zu gewährleisten;

-Die Energieeffizienz durch maximale Nutzung passiver Lösungen zur Kühlung und Belüftung der Arena und der wichtigsten öffentlichen Bereiche.

Das Hauptziel des Entwurfsprozesses war es daher, nach einer möglichst effizienten und kostengünstigen Antwort auf diese Bedenken zu suchen, wobei die ästhetischen Optionen als logische Konsequenz der technischen und funktionalen Aspekte betrachtet werden.

Das Gebäude ist in 4 Ebenen unterteilt, die unterste ist unterirdisch und beherbergt alle technischen Bereiche und Nebenräume für die Sportveranstaltungen, wie Umkleideräume und Trainingsbereiche für Sportler, Abstellraum, Abstellplätze und Sicherheitsausgänge aus der Arena. Diese Ebene ist außen wie ein Stufenpodest geformt, so dass Sie den gesamten Gebäudebereich auf ebener Höhe bequem erreichen können.

Gebäudeplan

Das Erdgeschoss ist großflächig verglast und konzentriert alle öffentlichen Eingänge und die Hauptumlaufgalerie - ein Ring, der die Arena umgibt - und bietet Zugang zu den Tribünen und allen Nebenräumen. Zwei Drittel der Tribünenplätze sind von dieser Ebene aus zugänglich, ohne dass Treppen oder Aufzüge benötigt werden. Der Rest der Tribünenplätze befindet sich in der zweiten Ebene und ist über Treppen von der Galerie aus zu erreichen. Die erste Ebene beherbergt alle VIP- und Medienbereiche und ist direkt von außen zugänglich, wobei der VIP-Eingang als Kastenüberstand auf der Hauptfassade markiert ist.

Alle horizontalen Zirkulationen der oberen Ebenen des Pavillons sind als äußere Außengalerien organisiert. Die klimatischen Eigenschaften von Luanda ermöglichen diese Lösung, indem sie den Energieverbrauch reduzieren, den eine geschlossene Lösung bedeuten würde, und die Galerien als aktives Element bei der natürlichen Belüftung der Innenräume und als erste Schutzlinie gegen die Elemente nutzen.

Um die Wirksamkeit dieser Lösung zu gewährleisten, mussten wir die Schattierung der Galerien gewährleisten und ihre Exposition gegenüber Wind und Regen verringern. Zu diesem Zweck haben wir modulare Elemente entwickelt, die aus einer metallischen Struktur bestehen, die eine gespannte perforierte Leinwand unterstützt - die sogenannten "Segel".

Ihre Modularität wird jedoch durch die Anordnung dieser Elemente als „Skalen“ animiert, die je nach den verschiedenen Winkeln, aus denen sie beobachtet werden, isolierte Einheiten zu sein scheinen und den Innenraum freilegen oder einander überlappen und ihn verstecken. Dieser Effekt wird durch das Hinzufügen eines Scheitelpunkts an der äußeren Kante jedes Elements und durch die Variation der Höhe, in der es platziert wird, ergänzt. Dies führt zu einem wellenförmigen Muster, das den gesamten Pavillon zu umfassen scheint.

Gebäudeplan

Die LED-Beleuchtung, die diese Elemente erhielten, verstärkt diesen Formeffekt in der Nacht mit unterschiedlicher Farbe und Intensität, wodurch der ikonische Charakter des Pavillons noch stärker zum Ausdruck kommt.

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