MIT Team Arbeitet mit Neri Oxman Design "Fiberbots", um schnell auf Naturkatastrophen zu reagieren

Anonim

MIT Team Arbeitet mit Neri Oxman Design "Fiberbots", um schnell auf Naturkatastrophen zu reagieren

Die MIT-basierte Mediated Matter Group hat Fiberbots entwickelt, eine autonome Plattform für die digitale Fabrikation, mit der Architektur im Katastrophenfall schnell aufgebaut werden kann. Durch die kooperative Roboterfertigung können Fiberbots hoch entwickelte Materialstrukturen erstellen. Die kleinen Roboter arbeiten als Gruppe, um Glasfaserfilamente zu wickeln und hochfeste Rohrstrukturen zu erzeugen. MIT-Forscher sehen das Bots-Bauen in extremen Umgebungen und in Naturkatastrophengebieten vor.

Fiberbots Image © Die Gruppe der vermittelten Materie

Fiberbots Image © Die Gruppe der vermittelten Materie

Fiberbots wurde als Plattform entwickelt, mit der großflächige Strukturen mit hoher räumlicher Auflösung entworfen und digital hergestellt werden können. Fiberbots nutzt mobile Fabrikationsknoten oder Roboter- "Agenten" und ist so konzipiert, dass sie die Materialzusammensetzung der Struktur, die im laufenden Betrieb erstellt wird, an die Umgebung anpasst. Diese Strukturen können parallel aufgebaut und ineinander verwoben werden, um architektonische Strukturen schnell zu erstellen. Die Roboter sind mobil und verwenden eine Sensor-Rückmeldung, um die Länge und die Krümmung jedes einzelnen Rohrs gemäß den Pfaden zu steuern, die durch ein maßgeschneidertes, umweltbewusstes, auf Beflockung basierendes Designprotokoll festgelegt werden.

Am MIT wurde ein Team von 16 Robotern zusammen mit einem Konstruktionssystem zur Steuerung dieser Roboter erstellt. Diese wurden im eigenen Haus entwickelt und eingesetzt, um autonom eine 15 Fuß hohe Struktur zu schaffen. Die Struktur blieb während der Wintermonate in Massachusetts unbeschädigt und demonstrierte das Potenzial dieser fähigen Technologie für zukünftige kollaborative Robotersysteme, um Entwürfe in möglicherweise weitreichenden Umgebungen zu erstellen. Fiberbots nutzt einen Schwarmansatz für die Fertigung, um die digitale Konstruktion durch die digitale Herstellung von Strukturmaterialien zu transformieren. Generierung von Produkten und Objekten, die größer sind als ihre Portalgröße; und Unterstützung der nicht geschichteten Konstruktion durch das Angebot neuartiger Herstellungsverfahren wie Roboterweberei und Freiformdruck. Durch die Erkennung und Betätigung des Schwarms können die Systeme ansprechender und an die Umgebungsbedingungen angepasst werden.

Wie das MIT sagt, versucht die Forschung, von diesen einachsigen Fertigungsmethoden abzuweichen und Fertigungseinheiten zu entwickeln, die in der Lage sind, hochkommunikativ zu sein und gleichzeitig maßgeschneiderte multifunktionale Materialien abzuscheiden. Das MIT will zeigen, dass ihr Forschungsrahmen für alle Skalen anwendbar ist: von der Mikroskala über die Produktskala bis hin zur Architekturskala. Jeder Fiberbot besteht aus einem Wickelarm und einer motorisierten Basis. Der Wickelarm ist mit einem Tank am Boden verbunden, der Faser und Harz enthält. Die Bots werden mit dem Wickelarm aus dem Tank gezogen, um ihn in der Düse zu mischen, wodurch ein Filament entsteht, das vom Arm um den Körper des Fiberbot herum gedreht wird. Der Roboter verwendet dann ein ultraviolettes Licht, das den Glasfaserfaden verfestigt. Danach verwendet der Roboter einen kleinen Elektromotor, der sich mit kleinen Rädern bewegt, um den Bau fortzusetzen.

Das FIBERBOTS-Projekt wurde von der Mediated Matter-Gruppe im MIT Media Lab entwickelt. Forscher sind: Markus Kayser, Levi Cai, Christoph Bader, Sara Falcone, Nassia Inglessis, Barrak Darweesh, João Costa und Prof. Neri Oxman (Gründungsdirektor).

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