Penda und Smartvoll entwerfen riesige Wassermühle für den österreichischen Pavillon EXPO 2020

Anonim

Penda und Smartvoll entwerfen riesige Wassermühle für den österreichischen Pavillon EXPO 2020

Architektur- und Designpraktiken Penda und Smartvoll haben eine riesige Wassermühle für den österreichischen Nationalpavillon der EXPO 2020 in Dubai geschaffen. "The Source of Everything" wurde in einem internationalen Wettbewerb als Finalist ausgewählt und markiert die erste Zusammenarbeit zwischen Penda Austria und Smartvoll. Das Projekt verfügt über eine überdimensionierte Mühle, die Wasser durch den Pavillon zirkuliert und eine Erfahrung in die Wüste von Dubai bringt, für die Österreich berühmt ist: Erfrischung.

Die Quelle von allem Bild © Virgin Zitrone

„Meiner Meinung nach sollte ein Pavillon auf der Expo keine Box sein, die ausschließlich Produkte und Unternehmen präsentiert. Im besten Fall bietet ein Pavillon eine Überraschung, eine lustige Zeit mit einer Botschaft und einer abenteuerlichen Erkundung. Durch einen bleibenden Eindruck verbindet es die Besucher persönlich mit den Werten eines Landes und seiner Kultur. “, Sagt Philip Buxbaum, Partner von Smartvoll.

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Wie Penda und Smartvoll feststellten, prägte Wasser Österreich und erzeugte den größten Teil der Energie des Landes. "In Zeiten, in denen große Unternehmen Brunnen kaufen und die Verschmutzung von Flüssen, Seen und Ozeanen ein Allzeithoch ist, sollte der Pavillon eine Erklärung sein, die die Bedeutung von Wasser als öffentliches Gut unterstreicht. Wasser ist die Quelle des Lebens. Es ist der Hauptdesigner unserer Umgebung. " Der Pavillon lässt Besucher durch das Tanzen im Regen mehrere Wasserphasen erleben. Österreichs Wasserreichtum wird als Schlüssel zur Identität des Pavillons vermittelt. Der Pavillon ist ein Ort der Erfrischung und zeigt ein Land der Revitalisierung für Körper und Geist.

Dubai und Wasser

„Normalerweise besteht die Aufgabe eines Gebäudes darin, sich vor dem Wetter zu schützen. Aber als wir mit dem Prozess begonnen hatten, wollten wir keinen Innenraum schaffen und ihn mit einer Klimaanlage füllen, um ihn besuchbar zu machen. Das ist kein Sinn für Nachhaltigkeit, für die die Expo stehen sollte. Wir wollten den Pavillon auch nicht schließen, weil es einmal im Monat regnen könnte. Also haben wir uns auf das Thema konzentriert. Der Pavillon begrüßt nicht nur den Regen, er produziert ihn sogar. Unser Gebäude leckt, fällt, dampft, dampft und regnet. In diesem Sinne ist der österreichische Pavillon ein großer Sprinkler, der seine Besucher erfrischt. "- Chris Precht

Der österreichische Pavillon ist zu den Seiten hin offen, damit Wind durch die Holzstruktur strömen kann. Auf dem Pavillon schützen die Sonnenschirme vor Sonneneinstrahlung. Zwischen den Gebäuden transportieren Wassermühlen langsam gesammeltes und sauberes österreichisches Regenwasser nach oben und Tropfen für Tropfen regnet es im gesamten Gebäude - und lädt die Menschen zum Interagieren, Spielen und Regenerieren ein. Am Eingang der Rampe erhält der Besucher einen österreichischen Schirm, der ihn vor direktem Sonnenlicht außerhalb des Pavillons schützt. Danach stellen sich die Besucher im Schatten des Pavillons auf und erleben die Wassermühlen, die sich von außen drehen.

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Zwischen der Struktur sehen die Besucher, wie andere Menschen mit dem Pavillon und seinem Wasser interagieren. Im Innern können die Besucher den Erfrischungsgrad selbst bestimmen: Entweder mit dem Regenschirm oder das österreichische Regenwasser hautnah erleben. Unterschiedliche Zonen aus Dampf, Tropfen, Dämpfen und strömendem Regen bieten den Weg durch den Pavillon. Eine große Windmühle an der Rückseite des Gebäudes sorgt für einen konstanten Fluss in die erfrischende Atmosphäre. Nach der Interaktion mit dem Wasser werden die Besucher in die untere Etage geleitet, wo wir das Unterthema der Expo aufgegriffen haben: "Connecting Minds". Alle Leute werden zu einem einzigen großen Tisch geschickt, wo sie ihre Kleidung bei einem Glas Wasser trocknen können und mit den anderen Besuchern der Expo plaudern können.

Die Offenheit der Struktur ist eine Einladung für sich und macht sie zum Symbol für Österreichs Gastfreundschaft und Kultur. Menschen aus der ganzen Welt werden in den Pavillon kommen, um sich zu erfrischen, zu essen, zu trinken und sich zu verbinden. Die Umwälzung der Mühle - Wasser nach oben bringen, abfüllen und wiederverwenden, um es wieder aufzunehmen - ist auch die perfekte Verkörperung des Wasserkreislaufs. Ein Lebensschöpfungszyklus, der die Quelle von allem ist. "The Source of Everything" ist eine Kooperation zwischen Penda Austria und Smartvoll und wird als Finalist im internationalen Wettbewerb um den österreichischen Pavillon auf der Expo 2020 ausgewählt.

BERATER

Fakten und Fiktion, Wolfgang Pauser

PROJEKTTEAM

Chris Precht, Philip Buxbaum, Christian Kircher, Fei Tang Precht, Dietmar Jaehn, Robert Müller, Andreas Horbelt, Wolfgang Pauser, Thomas Vournazos (Etappe 1)

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