Snøhetta enthüllt Pläne für den weltweit ersten Schiffstunnel in Norwegen

Anonim

Snøhetta enthüllt Pläne für den weltweit ersten Schiffstunnel in Norwegen

Untersuchungen des Grundgesteins im Kjødepollen zeigen, dass es mehr Sedimente gibt als zunächst erwartet. Das bedeutet, dass das Portal auf einer größeren Fläche gebaut werden muss als bisher geplant. Aus praktischen Gründen und aus Sicherheitsgründen wird vorgeschlagen, den Eingang als Terrassen zu errichten. Die Terrassenoberflächen können durch bekannte Prinzipien für das Abziehen von Lasten mit einer Kombination von Konstruktionsmethoden wie Drahtschneiden und Strahlen festgelegt werden. Image © Norwegische Küstenverwaltung / Snøhetta

Die norwegische Küstenverwaltung hat Visualisierungen des ersten vollständigen Schiffstunnels der Welt enthüllt, der zwei Fjorde auf beiden Seiten der Stad-Halbinsel in Norwegen miteinander verbinden würde, so dass Schiffe die "am meisten exponierten, gefährlichsten" Gewässer an der norwegischen Küste umgehen können. Das Projekt befindet sich jetzt in der Machbarkeitsphase. Das Architekturstudio Snøhetta hat eine Reihe von Designkonzepten erstellt, die das Projekt bei der norwegischen Regierung unterstützen.

Oberhalb des Tunneleingangs am Moldefjord wird vorgeschlagen, eine neue Brücke zu errichten. Die Brückenbrücke über das Portal wird auch der Öffentlichkeit zugänglich sein. Auf dem Bürgersteig kann die Öffentlichkeit die Schiffe beobachten, die in den Schifftunnel ein- und aussteigen. Bild © Norwegische Küstenverwaltung / Snøhetta

Der Stad-Schiffstunnel sollte 1, 7 Kilometer lang, 36 Meter breit und 49 Meter hoch sein - groß genug, um Boote in voller Größe wie große Kreuzfahrtschiffe, Segelboote und Küstendampfer aufzunehmen. Der Verkehr würde immer nur einen Weg passieren, aber selbst mit einer Wartezeit würde der Tunnel viel Zeit und Gefahr von der bestehenden Route um die Halbinsel abschneiden. Schätzungen zufolge könnten täglich 70 bis 120 Schiffe den Tunnel nutzen.

Moldefjorden: Brücke mit Zugang für die Öffentlichkeit. Bild © Norwegische Küstenverwaltung / Snøhetta

Angesichts des Umfangs ist eine multifunktionale Moderation ein wichtiger Bestandteil der Planung. Es besteht Bedarf an einer Längsführungsstruktur durch den Tunnel und auf beiden Seiten des Tunnels. Diese schützen das Schiff vor Stößen, können aber auch als Fluchtwege während der Evakuierung und als Zufahrtsstraße zur Inspektion und Wartung der Anlage verwendet werden. Image © Norwegische Küstenverwaltung / Snøhetta

In Zusammenarbeit mit Olav Olsen vom norwegischen Beratungsunternehmen Norconsult hat Snøhetta die beiden Eingänge des Tunnels unter Verwendung der Materialpalette der Halbinsel entworfen, wobei sowohl die durchbrochenen Steinwände als auch die gesprengten Steinwände die Öffnungsbögen bilden. Auf der Moldefjord-Seite würde der Entwurf die steile Landschaft nutzen, um einen dramatischen Eingang zu schaffen. Eine etwas sensiblere, terrassierte Öffnung würde am Kjødepollen entstehen, wo sich ein kleines Dorf befindet.

Die Abbildung zeigt einen geplanten Querschnitt des Schiffstunnels mit den entsprechenden Messungen. Bild © Norwegische Küstenverwaltung / Appex

Die Abbildung zeigt, wo der Stad Ship Tunnel geplant ist. mit südlichem Eingang in Moldefjorden und nördlichem Eingang in Kjødepollen. Bild © Norwegische Küstenverwaltung / Appex

Die Idee, einen Schiffstunnel durch die Stad-Halbinsel zu bauen, wird seit über 100 Jahren diskutiert. Die ursprünglichen Pläne wurden bereits in den 1870er Jahren dokumentiert. Historiker haben sogar entdeckt, dass Wikinger es vorziehen, ihre Schiffe über die 1, 7 Kilometer lange Strecke zu transportieren, als durch die gefährlichen Meere zu segeln.

Moldefjord, wo der südliche Tunneleingang geplant ist. Image © Norwegian Coastal Administration

Die Abbildung zeigt, wo der Stad Ship Tunnel geplant ist. mit südlichem Eingang in Moldefjorden und nördlichem Eingang in Kjødepollen. Bild © Norwegische Küstenverwaltung / Appex

Die anfänglichen Kostenschätzungen für das Projekt beliefen sich auf 2, 3 Milliarden Kronen (~ 270 Millionen USD). Der norwegische Küstenverband hofft auf eine baldige endgültige politische Entscheidung. Wenn genehmigt, könnte der Bau bereits 2019 beginnen.

Nachrichten über norwegische Küstenvereinigung.

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