Stadion Luka Šokčević Šaljapin / GE + ARHITEKTI

Anonim

Stadion Luka Šokčević Šaljapin / GE + ARHITEKTI

Mit freundlicher Genehmigung von GE + arhitekti

  • Architekten

    GE + ARHITEKTI

  • Ort

    32260, Gunja, Kroatien

  • Leitende Architekten

    Gorana Giljanović, Eugen Popović

  • Projektteam

    Gorana Giljanović, Eugen Popović, Lea Kovač

  • Klient

    Kroatischer Fußballverband

  • Bereich

    245, 0 m2

  • Projektjahr

    2018

  • Fotografien

    Robert Leš

  • Hersteller

Mit freundlicher Genehmigung von GE + arhitekti

Textbeschreibung der Architekten. Im Jahr 2014 wurde Ostkroatien von großen Überschwemmungen heimgesucht, die unter anderem katastrophale Schäden an der Infrastruktur verursachten. Der kroatische Fußballverband sammelte zusammen mit dem Fußballverband der Welt (FIFA) und des europäischen Fußballverbands (UEFA) Gelder für den Wiederaufbau von 5 Fußballfeldern zusammen mit einem neuen Stadion. Besonderes Augenmerk wurde auf das neue Stadion als Zentrum der Sammlung und Interaktion der lokalen Gemeinschaft und der neuen Generationen von Sportlern gelegt.

Lageplan

Der Stadionbau war für die örtliche Gemeinde von großer Bedeutung. Es hat einen umfassenden Designansatz entwickelt, der den Kontext untersucht, die Typologie kleiner Fußballstadien überprüft, moderne Architektur und Design in eine ländliche Landschaft integriert und diese Einrichtung größer als ihre physische Größe macht. Das prominenteste Element der visuellen Identität zeichnet sich durch seine Hauptfassade aus. Es besteht aus Ziegeln und ist von monumentalem Wert, da die Ziegel aus den zerstörten Häusern stammen, die durch Fluten zerstört wurden. Durch die Auswahl von 12.000 erhaltenen Teilen wurden die besten durch eine spezielle Technologie wieder hergestellt.

Das Gebäude fügt sich perfekt in die ländliche Landschaft von Slavonija ein. Es ist das Konzept des Gebäudes, das sich dadurch auszeichnet, dass das Gebäude in einen grünen und ländlichen Rahmen eingebettet wird. Architekten haben erkannt, dass diese Anlage mehr sein kann als eine klassische Renovierung einer Sportinfrastruktur in einer kleinen ländlichen Umgebung. Das Gebäude galt von Anfang an als wichtiger Treffpunkt für die lokale Gemeinschaft, aber auch als interessante Geschichte, die als Erinnerung eingebettet werden kann.

Abschnitte

Der Initiator des architektonischen Konzepts ist die eigentliche Ursache des Baus - eine katastrophale Flut, die das alte Stadion zerstörte und durch die Verwendung von Ziegeln aus den abgerissenen Häusern an den Fassaden des Gebäudes verwirklicht wurde. Dies war auch die erste vom kroatischen Fußballverband errichtete Infrastruktur. Durch das Budget konnten nur die grundlegendsten Funktionen des Gebäudes erfüllt werden, so dass nur wenig Platz für das optische Erscheinungsbild des Gebäudes vorhanden war. Dies erforderte große architektonische Kreativität und technische Flexibilität, um dem Gebäude neben den funktionalen Merkmalen auch einen visuellen Wert zu verleihen.

Die finanziellen Zwänge beraubten den Bau zahlreicher technologischer Elemente, und der Fokus wurde auf die Architektur und den Mehrwert gelegt, den sie für die lokale Gemeinschaft bringen können. Die Struktur des Gebäudes wurde größtenteils durch den ländlichen Kontext und die Lage des Gebäudes in einer grünen Umgebung beeinflusst, die als Parklokal bezeichnet werden kann, das durch eine Lindenallee gekennzeichnet ist, die entlang der Kante des Grundstücks parallel zu den Linien gepflanzt ist eines Fußballplatzes, der eine natürliche, grüne Szenografie schafft.

Mit freundlicher Genehmigung von GE + arhitekti

Konzeptdiagramm

Durch die Gestaltung des Stadions, das sich außerhalb des Feldes erhebt, schafft der Designer eine Symbiose aus Architektur und Umgebung sowie eine symbolische Erinnerung an das Ereignis, das durch Böschungsbruch entsteht. Das Element, das die gesamte Zusammensetzung des Gebäudes ausbalanciert, ist in Form einer Betonüberdachung in "L" -Form mit etwas Gedenkcharakter gestaltet, was durch die Stadioninschrift zusätzlich betont wird.

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