Was ist, wenn alles eine Front ist? Zacharie Gaudrillot-Roy stellt Gebäude als isolierte Fassaden dar

Anonim

Was ist, wenn alles eine Front ist? Zacharie Gaudrillot-Roy stellt Gebäude als isolierte Fassaden dar

In seiner fortlaufenden Fotoserie "Façades" stellt der französische Fotograf Zacharie Gaudrillot-Roy eine Serie von Bildern dar, in denen er die Masse und Tiefe von Gebäuden entfernt und nur Bruchstücke der Außenhaut hinterlässt. Die Fotos, die an verlassene Hollywood-Kulissen erinnern, veranschaulichen Straßen, Städte, Apartmentkomplexe und andere Umgebungen, ohne die Ideen von etwas außer dem oberflächlichen Erscheinungsbild der Fassade preiszugeben.

Laut Gaudrillot-Roy geht es bei diesem Surrealismus darum, wie wir die Städte um uns herum sehen und mit ihnen interagieren und wie wir mit der Idee des bürgerlichen Lebens selbst interagieren:

Die Fassade ist buchstäblich das erste, was man von einem Gebäude als Oberfläche sieht. Es kann imposant, oberflächlich sein, kann aber auch Sicherheit suggerieren. Ich bin immer gern in einer Stadt herumgewandert. Ich gehe mit folgenden Fragen durch die Straßen: Was würde passieren, wenn wir an dieser ersten Vision festhalten würden? Wenn der Alltag von „The Other“ nur eine Kulisse wäre? Diese Serie bietet somit eine Vision einer unbekannten Welt, die nur ein Bild ohne intimen Raum wäre, in dem Blicke die einzige Zuflucht sind.

Als Bürger weiß ich, dass ich zur Stadt - egal welcher Stadt - wie jeder andere Einwohner gehöre. Aber hier sehe ich die Umgebung so, als wäre sie neu für mich, daher gibt es ein Gefühl der Fremdheit, das einige interessante Fragen darüber aufwerfen könnte, wie wir leben und wie wir die Außenwelt sehen.

Schauen Sie sich unten einige Fotos von Gaudrillot-Roy an:

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